Ort: Düsseldorf, NH Hotel City Nord
Termin: 26. Mai 2011
Zeit: 8:30 bis 18:30 Uhr
Preis: 690,00 Euro zzgl. MwSt. (Rabatte siehe Anmeldung)
| 9.00 Uhr | Begrüßung durch den Moderator | |
| Wolf-Dieter Rühl, Geschäftsführender Redakteur, prmagazin | ||
| 9.10 Uhr | Keynote: Interne Kommunikation in Zeiten zunehmender Globalisierung | |
| Michael Schade, Global Head of Communications, Bayer | ||
| Die interne Kommunikation hat aufgrund der permanenten Veränderung durch Firmenübernahmen, -fusionen und -verkäufen eine starke Aufwertung erfahren. Die Aufgaben werden komplexer: beispielsweise wegen gestiegener Erwartungen der Angestellten an den Informationsfluss in ihrem Unternehmen oder bedingt dadurch, dass eine wachsende Zahl von im Ausland beschäftigten Mitarbeitern die Unternehmenshistorie gar nicht kennt. Die Bayer AG setzte daher bei der internen Kommunikation in den Phasen der Akquisition und ganz besonders anlässlich des Wechsel ihres Vorstandsvorsitzenden im Vorjahr auf eine Vielzahl neuer Formate. | ||
| 10.00 Uhr | Crossmediales Storytelling als strategischer Baustein für die Interne Kommunikation | |
| Dr. Antje Lüssenhop, Leiterin PR und Interne Kommunikation DB-Konzern, Deutsche Bahn | ||
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Die Abteilung “PR & Interne Kommunikation DB-Konzern” integriert und orchestriert Konzernmedien, PR-Instrumente und Multimedia-Tools. Dabei fungiert das Top Management-Gremium der Themensteuerung als zentrales Scharnier im crossmedialen Storytelling-Prozess. Darauf aufbauend erfolgt die synergetische Übermittlung von Botschaften und Inhalten durch eine Vielzahl von zielgruppenscharfen internen Kommunikationsinstrumenten.
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| 10.50 Uhr | Kaffeepause | |
| 11.15 Uhr | Vom Bauchladen zum Baukasten: Die Online-Kommunikationstools der Deutschen Telekom im Spannungsfeld zwischen Unternehmenszielen und den Bedürfnissen der Mitarbeiter |
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| Andrea Vey, Leiterin Interne Kommunikation und Christof Hafkemeyer, Leiter Technik/ Medienentwicklung, Deutsche Telekom | ||
| Von der Top-Down-Kommunikation zum Dialog. Die Erwartungen der Mitarbeiter an die Interne Kommunikation haben sich gewandelt. Mehr Transparenz, mehr Einbindung und ein direkterer Dialog mit dem Top-Management sind die Erfolgsfaktoren einer Internen Kommunikation 2.0. Daraus ergeben sich besondere Anforderungen an die Online-Kommunikationsinfrastruktur eines Konzerns. Wie die Deutsche Telekom diese Herausforderung angeht, verdeutlichen Andrea Vey und Christof Hafkemeyer. | ||
| 12.05 Uhr | Round-Table-Sessions (1. Durchlauf) | |
| RT 1: Web 2.0 in der internen Unternehmenskommunikation | ||
| Thomas Geiger, Geschäftsführender Gesellschafter und Matthias Wagner, Consultant, ICOM | ||
| Web 2.0-Kommunikation unterstützt das Wissensmanagement, fördert Entscheidungsprozesse und hat positive Effekte auf die Mitarbeiterbindung. Doch es genügt nicht, die Infrastruktur anzubieten. Die Mitarbeiter müssen den Umgang mit den Sozialen Medien trainieren. Wie mache ich sie fit für das Social Intranet? Welche Möglichkeiten gibt es? Welche Inhalte müssen vermittelt werden? | ||
| RT 2: Wandel in Echtzeit: Veränderungskommunikation durch Großgruppenkonferenzen* | ||
| Dr. Guido Wolf, Institutsleiter, conex. Institut für Consulting, Training, Management Support | ||
| Wer verändern will, muss Führungskräfte und Mitarbeiter erreichen und als aktive Träger des Wandels in täglicher Praxis gewinnen. Studien zeigen jedoch, dass dies in der Mehrzahl der Fälle nicht gelingt: Das Veränderungsprojekt bleibt stecken, Skepsis und Abwehr dominieren. Hier bietet das Methodenrepertoire der Großgruppenkonferenzen einen vielfach erprobten Weg, um Veränderungsprozesse nachhaltig zu fördern. Jenseits kommunikativer Routinen wird ein Rahmen geschaffen, in dem der angestrebte Veränderungsprozess gemeinsam mit allen Betroffenen begonnen bzw. vorangetrieben wird. Damit dies gelingt, müssen jedoch wesentliche Voraussetzungen gegeben sein. | ||
| RT 3: Interne Kommunikation im Wandel – Change Prozesse optimal gestalten | ||
| Thomas Stach, Managing Director, Stach’s Kommunikation & Management | ||
| Veränderungskommunikation ist mehr als die Vermarktung des Wandels. Es geht um die Übersetzung von Managementprozessen, die richtige Dramaturgie und vor allem um das Erkennen der relevanten Change-Dimensionen. Die interne Kommunikation ist zum Business Provider geworden, ohne die eine solche erfolgreiche Projektumsetzung kaum gelingt. Wie lassen sich Kommunikationsprozesse optimal gestalten, welche Rolle spielen das Projektteam, die Unternehmensleitung, die Führungskräfte? Die Antworten werden anhand von Projektbeispielen dargestellt. | ||
| 13.30 Uhr | Mittagspause | |
| 14.30 Uhr | Round-Table-Sessions (2. Durchlauf) | |
| RT 1: Web 2.0 in der internen Unternehmenskommunikation | ||
| Thomas Geiger, Geschäftsführender Gesellschafter und Matthias Wagner, Consultant, ICOM | ||
| RT 2: Wandel in Echtzeit: Veränderungskommunikation durch Großgruppenkonferenzen* | ||
| Dr. Guido Wolf, Institutsleiter, conex. Institut | ||
| RT 3: Interne Kommunikation im Wandel – Change Prozesse optimal gestalten | ||
| Thomas Stach, Managing Director, Stach’s Kommunikation & Management | ||
| 16.00 Uhr | Sie haben die Wahl zwischen den drei Panelsträngen “Medien in der Internen Kommunikation”, “Kultur-Veränderungskommunikation-Führung” oder “Schnittstellen der Internen Kommunikation” | |
| 16.00 Uhr | Panel 1: Medien in der Internen Kommunikation | |
| Das Corporate Intranet von Deutsche Post DHL – I don’t search, I find | ||
| Norbert Schäfer, Leiter Media Management, Deutsche Post | ||
| Norbert Schäfer erläutert in seinem Vortrag, was das Intranet von Deutsche Post DHL kenn- und auszeichnet. Er geht dabei den Fragen nach: Wo stehen wir und warum haben wir im Jahr 2010 den INKOM Grand Prix gewonnen? Des Weiteren erklärt er, wie bei Deutsche Post DHL Zentralredaktion und Medienentwicklung zusammenarbeiten und gibt einen Ausblick auf Enterprise 2.0 bei Deutsche Post DHL. | ||
| Panel 2: Kultur – Veränderungskommunikation – Führung | ||
| Interne Kommunikation als Schlüssel für Veränderungen | ||
| Angela Helfer, Leiterin Interne Kommunikation, GIZ | ||
| Mehr als hundert Standorte, rund 18.000 Mitarbeiter weltweit und eine Fusion: genügend Herausforderungen für die interne Kommunikation. Wie kann man die interne Kommunikation organisieren? Welche Rolle spielen die Führungskräfte? Wie eine gemeinsame Identität schaffen? Welche Schlüsselrolle die interne Kommunikation dabei spielt, erfahren Sie im Vortrag. | ||
| Panel 3: Schnittstellen der Internen Kommunikation | ||
| Kultur- und Strukturwandel kommunikativ begleiten | ||
| Andreas Parchmann, Leiter Organizational Development & Change, Vattenfall Gruppe | ||
| Welche Kommunikationstrategien und Interventionen in Zeiten kultureller und struktureller Veränderungen sind für ein europäisches Energieunternehmen erfolgversprechend. Wie können Kommunikationsabteilung, Personalabteilung, Vorstand und andere Stakeholder dabei erfolgreich zusammen arbeiten, um den Wandel aktiv zu gestalten. | ||
| 16.45 Uhr | Kaffeepause | |
| 17.15 Uhr | Panel 1 | |
| Journalismus und Social Media im Intranet am Beispiel von Burda INSIDE | ||
| Britta Meyer, Leiterin Interne Kommunikation, Hubert Burda Media | ||
| Das Intranet Burda INSIDE ist das wichtigste Medium der Internen Kommunikation bei Hubert Burda Media: Informationen erreichen schnell und transparent alle Mitarbeiter, die sich über Social Media-Tools außerdem aktiv beteiligen können. Jeder Mitarbeiter hat ein persönliches Profil, das auch Arbeitsschwerpunkte und Interessen umfasst und mit externen Profilen vernetzt werden kann. Es gibt ein Wiki, eine Foto-Community, einen Marktplatz und einen interaktiven Terminkalender. Seit zwei Jahren können alle Artikel kommentiert werden – ein Angebot, das auch bei kontroversen Themen genutzt wird. | ||
| Panel 2 | ||
| Many-to-One – ein neues Format für Change- und Führungskommunikation am Beispiel der Wüstenrot & Württembergischen Gruppe | ||
| Dr. Georg Kolb, Business Director, direktzu und Frank Weber, Inhaber, Weber Advisory | ||
| Top-Führungskräfte spielen eine entscheidende Rolle in der Veränderungskommunikation. Bisher standen dafür drei Formate zur Verfügung: One-to-One (z.B. Telefonat), One-to-Many (z.B. Mitarbeiterzeitung) und Many-to-Many (Social Media). Alle drei haben ihre Stärken, teilen aber auch die Schwäche, dass sie nur in sehr begrenzten Umfang Feedback der Mitarbeiter aufnehmen und auswerten können. Das neue Format der Many-to-One-Kommunikation ermöglicht der Unternehmensführung einen effizienten, fortlaufenden Austausch mit beliebig vielen Mitarbeitern. Am Beispiel Wüstenrot & Württembergische Gruppe wird gezeigt werden, wie Many-to-One die Feedback-Lücke schließt und den vorhandenen Medienmix sinnvoll ergänzt. | ||
| Panel 3 | ||
| Employer Branding als Instrument der internen Unternehmenskommunikation: Stärkung der Arbeitgebermarke auch nach innen | ||
| Sehnaz Özden, Global Head of Corporate Employer Branding & Recruiting, Continental | ||
| Der oftmals prognostizierte Fachkräftemangel wird Realität. Gleichzeitig steigt die Bedeutung von Employer Branding. Was dabei viele vergessen: Personalmarketing richtet sich nicht nur an potentielle Bewerber sondern auch an die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es geht darum, die sehr guten Fachkräfte im eigenen Unternehmen zu motivieren und langfristig zu binden. Daher ist es von zentraler Bedeutung, dass die Arbeitgebermarke auch nach innen Wirkung entfaltet. |
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| 18.00 Uhr | Podiumsdiskussion | |
| 18.30 Uhr | Ende der Tagung | |
* Hinweis: Das Thema wird in dem ganztägigen Workshop „Den Change Prozess erfolgreich treiben – Führungs- und Veränderungskommunikation“ vertiefend aufgegriffen, der am Folgetag im selben Tagungshotel unter Leitung von Dr. Wolf stattfindet.


















