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Überblick

Posted by admin On März - 8 - 2010

K2-Tagung: Interne Kommunikation – Nach der Krise, vor dem Wandel – Mitarbeiter gewinnen, motivieren und zu Botschaftern machen
Termin: 11. November 2010
Einlass: 8.30 Uhr
Ende: 18.30Uhr
Ort: Düsseldorf, NH Hotel Düsseldorf City Nord
Preis: 690,00 Euro zzgl. MwSt. (Rabatte siehe Anmeldung)button-anmelden


Die Disziplin Interne Kommunikation ist im Aufschwung. War in den vergangenen beiden Jahren in vielen Firmen die Interne Kommunikation als Mittler zwischen Belegschaft und Management stark gefragt, um die schwierige wirtschaftliche Lage zu erklären, geht es für viele Firmen nun darum, ihre gut ausgebildeten Mitarbeiter zu halten. Die wirtschaftliche Erholung und der demographische Wandel verschärfen den Kampf um die besten Talente, der auch mittels interner Kommunikation gewonnen werden kann. Gelingt es, die eigenen Mitarbeiter durch schnelle, moderne Kommunikation zu begeistern und an das Unternehmen zu binden, treten sie potentiell auch extern als Markenbotschafter auf und locken im Idealfall weitere high potentials an. Durch entsprechend unterfütterte „Employee Branding“-Prozesse können die eigenen Angestellten zu den besten externen Fürsprechern werden.

Die Rolle des internen Kommunikators verändert sich zunehmend. Anstatt nur Botschaften von der Vorstands- auf die Arbeitsebene zu verankern, müssen interne Kommunikatoren künftig zu wahren Kommunikationsmanagern werden und die unterschiedlichen Rollen als Berater, Coach, Moderator, Medienmacher und Dienstleister ausfüllen.

Denn die mediale Revolution mit dem Erstarken neuer Dialogformen wie Blogs, Wikis und anderen Social Media-Kanälen ändert generell die Art und Weise, wie in Unternehmen, Verbänden und Organisationen kommuniziert wird. Auch am Thema Bewegtbild im Intranet kommen Kommunikatoren nicht mehr vorbei, beispielsweise für die Vorstellung von neuen Unternehmensstrategien, neuen Produkten und Betriebsstätten. Doch generell ist der Wandel nicht technischer sondern fundamentaler Natur. „Die Interne Kommunikation wird vom Sender von Informationen zum Moderator“, prognostiziert Gaby Neujahr, Leiterin Social Media der Otto Group. Der hauseigene Redakteur, früher in erster Linie für die Texte in der Mitarbeiterzeitschrift verantwortlich, wird zum „Wiki-Gärtner“, der Themen heranzieht, bei Bedarf in andere Medien umtopft oder inhaltliches Unkraut jätet. Zudem werden die Nutzer anspruchsvoller. Sie erwarten,  auch von ihrem Arbeitgeber über moderne Kommunikationskanäle informiert zu werden und fordern zunehmend den stärkeren internen Dialog, um die Qualität ihrer Arbeit steigern zu können. Zahlreiche Studien belegen, dass Mitarbeiter, die sich allumfassend und aufrichtig von ihrem Unternehmen informiert fühlen, produktiver sind und seltener krank werden.

Die Führungskräfte nehmen in diesem Spannungsfeld eine Schlüsselrolle ein und müssen entsprechend gecoacht werden. Sie müssen die Werte und Ziele der oberen Unternehmensebenen authentisch kommunizieren und gleichzeitig die Interessen und Sichtweisen der Mitarbeiter berücksichtigen. Wenn das gelingt, tragen motivierte Mitarbeiter auch in unsicheren Zeiten entscheidend zum Erfolg des Unternehmens bei.

Wie kann Interne Kommunikation zum Erfolg meines Unternehmens oder meiner Organisation beitragen? Welche Chancen eröffnen sich der Internen Kommunikation im Jahr 2010? Welchen Einfluss haben wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen auf die Organisationen und auf die Arbeit der Internen Kommunikation? Wie sehen die Strategien und Tools der Zukunft aus? Welcher Medienmix ist im jeweiligen Unternehmen in welcher Situation angemessen? Und wie positioniert sich die Interne Kommunikation zu anderen funktionalen Einheiten, etwa den Human Resources?

Unsere Referenten sind u.a. Berit Crawford (EOS Health AG), Ulrike Führmann (Führmann Kommunikation), Tammo Gerdes (EWE AG), Pit Hansing (Infineon Technologies AG), Prof. Dr. Dieter Georg Herbst (Universität der Künste Berlin), Alexander Land (E.ON Gastransport GmbH), Rolf Lange (Beiersdorf AG), Sean MacNiven (SAP AG), Eliza Manolagas (ING-DiBa AG)


Didaktische Elemente der Tagung

Round-Table-Sessions
Diese runden Tische eignen sich als moderne Kommunikationsform für einen lebendigen Austausch zwischen den Teilnehmern. In Round-Table-Sessions können Sie einzelne Themen vertiefend bearbeiten und diskutieren. In Tischrunden sind Sie nah dabei, wenn Ihnen Fallbeispiele aus drei verschiedenen Themenblöcken von Experten live präsentiert und mit Ihnen bearbeitet werden.
Der erste einstündige Durchlauf der Round-Table-Session beginnt um 12.05 Uhr. Am Nachmittag haben die Teilnehmer erneut die Möglichkeit, an einer alternativen einstündigen Round-Table-Session teilzunehmen. An einen kurzen Impulsvortrag am Beginn jeder Sitzung schließt sich eine moderierte Fragerunde mit Diskussion an. Die kleinen Gruppen während der Sessions ermöglichen einen interaktiven Wissensaustausch, einen intensiven Dialog und effektives Networking zwischen den Teilnehmern.

Panels
Die Teilnehmer können am Nachmittag zwischen Vorträgen aus drei Panelsträngen (Medien in der Internen Kommunikation; Kultur-Veränderungskommunikation-Führung; Internal Employer Branding) wählen.

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